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Informationen aus dem Tierreich

Tierkommunikation mit Anouk Claes
Tierkommunikation mit Anouk Claes

Informationen aus dem Tierreich

Tierkommunikation mit Anouk Claes

Anouk Claes zeigt in diesem Beitrag, wie wir auf vielen verschiedenen Ebenen nicht nur mit den Tieren kommunizieren und interessante Erfahrungen mit ihnen teilen, sondern auch innerlich wieder näher zu uns selbst finden können.

Dieser Artikel steht im Zusammenhang mit vorgängigen Artikel über das Träumen.

Je intensiver die Tierkommunikation im Wachbewusstsein klappt, desto eher und besser kann dieses Tier einen als Traumführer auch in den eigenen Träumen besuchen. Die grösste Herausforderung bei der Tierkommunikation
ist, dass man tatsächlich mit dem Tier kommuniziert, möglichst unbeeinflusst von den Bildern, die man sich über das Tier gemacht hat, und auch unabhängig von eigenen persönlichen Erfahrungen. Das ist nicht so einfach, weil man den Unterschied oft nicht bemerkt.

Es gibt Bilder, die vom Geist erzeugt werden; anders ausgedrückt, handelt es sich um Glaubensstrukturen. Um Dinge, die man über das Tier zu wissen glaubt – und die nicht biologischer Natur sind. Dann gibt es die Glaubensstrukturen oder Bilder, die vom Ego her kommen, also auf eigenen Erfahrungen basieren, und damit sind natürlich auch immer Gefühle verbunden.

Die Informationen unterscheiden lernen

Wie gesagt ist es nicht leicht, zwischen diesen verschiedenen  Informationen aus dem eigenen Inneren und jenen, die vom Tier her kommen zu unterscheiden, da immer beides gleichzeitig und zusammen da ist. Tierkommunikation an sich ist nicht so schwierig, aber einen Weg zu finden, solche verschiedenen Informationen zu sortieren, ist schon eine gewisse Herausforderung. Die Kommunikation mit einigen Tieren kann uns leichter fallen als mit anderen. Ich kenne viele Menschen, die mit der eigenen Katze oder ihrem Hund oder anderen Haustieren kommunizieren können, aber mit anderen wiederum nicht. Wie tief wir mit den Tieren verbunden sind, zeigt auch immer wieder,
wie uns gewisse Tierschicksale alle sehr berühren.

Tiere werden leider oft schlecht behandelt. Nicht nur in den Nachrichten bekommt man das mit, sondern auch »kleine« persönlichen Erfahrungen mit Tieren können einem im Weg stehen, mit ihnen zu kommunizieren. Ausserdem sind viele Menschen blockiert in ihrer Tierkommunikation, nachdem sie das eigene  Haustier haben einschläfern lassen müssen. Ich empfehle zur Kommunikation gern Tiere, die um uns herum sind. Regenwürmer etwa eignen sich gut. Sie leben in einer völlig anderen Welt als wir, und es kann sehr schön sein, wenn der Regenwurm uns an seiner Welt teilhaben lässt.

Nun haben manche Menschen aber schon einmal einen Regenwurm aus Versehen zertreten oder einen gesehen, während es regnet und ihn nicht aufgenommen und »gerettet «. Solche Erinnerungen kommen schnell hoch, wenn man sich mit dem Regenwurm befasst. Ein Schuldgefühl sorgt dann für eine emotionale Blockade, und es kann durchaus vorkommen, dass der Regenwurm in dem Fall mit einem schimpft und dass die Kommunikation dann auch dort aufhört. Viele finden Regenwürmer auch irgendwie leicht eklig und halten sie nicht gerne in der Hand. Auch solche Empfindungen können dafür sorgen, dass die Kommunikation schwierig wird.

Klar, man kann so lange versuchen und suchen, bis man ein Tier findet, zu dem keine Erinnerungen vorhanden sind und auch keine Glaubensstrukturen. Aber ich würde raten, dass man lieber mit solchen Erinnerungen arbeitet, damit man persönlich weiter kommt beim Annehmen der eigenen Gefühle. Das ist nämlich immer wichtig, und so kann man auf vielen verschiedenen Ebenen nicht nur mit den Tieren kommunizieren und interessante Erfahrungen mit ihnen teilen, sondern auch innerlich immer wieder ein Stückchen näher zu sich selbst finden.

Diesen Prozess der »Sortierung« der Information möchte ich jetzt näher mit Ihnen anschauen. Auf jeden Fall würde ich ein Tier auswählen, das man tatsächlich einmal gesehen hat, und auch eines, das vielleicht in der Nähe ist.

Tierkommunikation Schritt für Schritt

Der erste Schritt ist, dass man sich einfach einmal alles, was einem zu diesem Tier in den Sinn kommt, durch den Kopf gehen lässt. Das wäre also etwas für das Ego. Ich rate, sich mit diesem Teil mehrere Tage zu befassen. Denn die geistige Information ist ja auch schon vorhanden, sie wird nun einfach vermischt mit persönlichen Gedanken oder Gefühlen, die wir mit diesem Tier verbinden.

Wir sollten nicht unterschätzen, was uns im Laufe unseres Lebens an »Wissen« so alles begegnen kann...

Weiterlesen im Heft Nummer 35

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