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Energiefeld - Pflege und Reparatur

Workshop mit Anouk Claes
Energiefeld - Pflege und Reparatur

Energiefeld - Pflege und Reparatur

Energiefeld - Pflege und Reparatur

Im »Workshop« dieser Ausgabe widmet sich Anouk Claes einmal mehr unserem Energiefeld. Sie zeigt anhand von Übungen, wie wir es erspüren und lokalisieren. Und wie wir mit Hilfe von verschiedenen Glaubensstrukturen  »Reparaturen« ausführen und mehr Energie erhalten können.

In früheren Ausgaben von Heilen Heute habe ich immer wieder über das Energiefeld des Menschen berichtet. Einiges zu diesem Thema finden Sie auch im Anhang meines Buches »Angst – Beschützer rund um die Uhr«. Zur Erinnerung und für alle diejenigen, die dies nicht gelesen haben, hier eine kurze Zusammenfassung: Das Energiefeld besteht aus einem Körper-inneren und einem Körper-äusseren Feld. Das energetische Zentrum nehme ich  üblicherweise in der Nähe des Brustbeins wahr, etwa in der Mitte des Brustkorbs, also innerlich, nicht an der Oberfläche.

Das Energiezentrum erspüren

Wie lokalisiere ich nun das Zentrum des Energiefeldes und was für Unterschiede gibt es bei den einzelnen Menschen? Bei den meisten nehme ich es im Oberkörper wahr. Es gibt aber Ausnahmefälle, wo das Zentrum an anderer Stelle auffindbar ist. Theoretisch kann es sich an jeder Körperstelle befinden, und es besteht auch die Möglichkeit, dass mehrere Zentren vorhanden sind. Mir sind schon Personen begegnet, die statt einem, drei oder gar fünf Zentren  hatten. In einem solchen Feld produzieren alle Zentren Energie und die Verteilung der Energie erfolgt genauso wie bei einem singulären Zentrum. Wenn man mit dem Energiefeld arbeitet, spielt es keine Rolle, ob man exemplarisch eine Stelle für alle fünf Zentren nimmt oder mit allen Zentren operiert. Man sollte dabei so vorgehen, wie es sich für einen am angenehmsten anfühlt. Natürlich kann man diese Orte auch ändern, wenn man das unbedingt möchte.

Besitzt jemand mehrere Zentren, so lassen sich diese miteinander verbinden. Eine Person mit drei Zentren kann daraus ein energetisches Dreieck gestalten. Sie legt dazu energetische »Leitungen«, die von einem Zentrum zum nächsten verlaufen. Das körperinnere Energiefeld hat per se viele solcher Leitungen, aber es lassen sich immer wieder zusätzliche generieren. Diese neue energetische Leitung stellt man her, indem man zum Beispiel ein Zentrum im Oberkörper und ein Zentrum im Bauchbereich nimmt und dabei immer wieder mit der Aufmerksamkeit von einem Zentrum zum anderen wandert. Dabei versucht man zu spüren, wie die Energie von einem Zentrum zum anderen fliesst.

Dieses »Spüren« ist am Anfang nicht so leicht, da es möglich ist, dass man gar nicht weiss, was man überhaupt spüren sollte. Das ist normal, auch wenn es unklar ist. Es ist eine Sache der Übung. Es kann jedoch auch andere Gründe geben, weshalb man das Energiefeld nur schwer wahrnimmt. Einen dieser Gründe beschreibe ich in meinem zweiten Beitrag in dieser Ausgabe genauer. Nach einiger Zeit des Übens entwickelt man oft ein besseres »Gespür« für die eigene Energie, viele nehmen es als Wärme oder leichtes Kribbeln wahr. Mit der Zeit kann man es auch mittels innerer Bilder wahrnehmen, wenn man sich das wünscht. Wenn man neue Leitungen legt, müssen diese nicht  gerade sein oder dem kürzesten Weg zwischen den zwei Zentren folgen. Sie können es so machen, wie es Ihnen am besten gefällt. Diesen Punkt finde ich besonders wichtig: selber schauen, was man gerne hätte. Das hört sich vielleicht ungewöhnlich an, aber es gibt kein »ideales« Energiefeld, sondern nur ein »individuelles «.

Es gibt viele Ansätze, wie man mit Energie arbeiten kann. All diese Ausgangspunkte sind Möglichkeiten, die man ganz oder teilweise übernehmen kann oder eben auch nicht. Möglicherweise befindet sich das energetische Zentrum auch im äusseren Feld. Von dort aus lassen sich  ebenso eine oder mehrere Leitungen zum inneren Energiefeld legen. Man kann Leitungen auch so erstellen, dass sie einer geometrischen Figur gleichen, wenn einem das gefällt,  dabei sollte darauf geachtet werden, was dies bei einem auslöst.
Wenn man mit Energie prinzipiell oder ganz konkret mit dem Konzept eines Energiezentrums im Oberkörper arbeitet, fragt man sich vielleicht: Wie kann ich wahrnehmen, wo sich das Zentrum bei einem anderen Menschen befindet?  Da dieses Energiezentrum nicht mit unseren Augen sichtbar ist, können wir auch nicht ganz genau wissen, wo es sitzt. Es gibt darüber zahlreiche verschiedene Annahmen, und es geht darum, die beste Variante auszuwählen. Ich stelle nicht Wissen in den Vordergrund, sondern die praktische  Anwendung.

Kreativ umgehen mit Glaubensstrukturen

Viele haben Angst, sie könnten etwas Falsches wahrnehmen. Im unsichtbaren Bereich gibt es für mich nicht unbedingt richtig oder falsch. Es geht eigentlich mehr darum, welche Möglichkeit man auswählt, um damit zu arbeiten. Ich wähle also Glaubensstrukturen aus, die möglichst einfach sind, viel Freiraum geben und sich gut anfühlen. Ich weiche, wenn immer möglich, nicht stark von dem ab, was ohnehin schon vorhanden ist, weil es dann einfacher ist, diese Glaubensstrukturen anzuwenden.

Wie wählt man nun die passende Glaubensstruktur aus? Man muss nicht alle diesbezüglichen Glaubensstrukturen kennen und schon gar nicht alle ausprobieren. Ich persönlich benutze nur einige Glaubensstrukturen zum  Energiefeld, obwohl mir ganz viele bekannt sind. Es stellen sich auch weitere Fragen: Darf ich wirklich alles glauben, was ich will? Wie weiss ich, welche Glaubensstrukturen besser geeignet sind und welche weniger? Für viele  Menschen ist es ungewohnt und neu, wenn sie von mir gefragt werden: Wie hätten Sie es denn gerne? Die meisten gehen primär von einer objektiven Wahrheit aus, die unabhängig von der eigenen Wahrnehmung existiert. Das Gegenteil zu behaupten, empfinden viele Menschen als Willkür.

Willkür wird in unserer Gesellschaft negativ bewertet und assoziiert mit Aussagen wie: »Dann darf ich ja alles,  dann hat es ja keinen Sinn« – »Dann ist alles egal« usw. Also es wird mit einer Art Beliebigkeit gleichgesetzt, das kann sehr verunsichern. Es ist aber eben so, dass der unsichtbare geistige Bereich nicht schwarz auf  weiss nachweisbar ist. Vielleicht wird das eines Tages anders sein, aber solange das nicht der Fall ist, hat jeder Mensch den Freiraum, sich die Glaubensstrukturen zum unsichtbaren geistigen Bereich selbst auszuwählen. Dabei empfehle ich »offen« zu bleiben gegenüber  anderen Glaubensstrukturen, die man selbst nicht ausgewählt hat. Niemand weiss  schlussendlich, wie es tatsächlich ist, und das gibt jedem einzelnen einen grossen Freiraum, seine eigene Einzigartigkeit auszuleben, selbst zu experimentieren und auszuprobieren.

Weiterlesen im Heft Nummer 37

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