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Wenn die Selbstheilungskraft zu Schlafstörungen führt

Ein Workshop von und mit Anouk Claes
Wenn die Selbstheilungskraft zu Schlafstörungen führt

Ein Workshop von und mit Anouk Claes

Wenn die Selbstheilungskraft zu Schlafstörungen führt

Schlafstörungen können in einem Zusammenhang mit der Selbstheilungskraft stehen, etwa wenn Gefühle verdrängt werden und Glaubensstrukturen „wirksam“ sind. Anouk Claes erklärt, wie es zu einer solchen Verknüpfung kommen kann und wie eine Lösung möglich wird...

Versuchen wir, die inneren Selbstheilkräfte zu aktivieren und wirken zu lassen, kann es dabei geschehen, dass wir sie nicht bemerken, weil sie in einer unangenehmen Form auftreten. Etwa als Schlafstörungen. Natürlich gibt es viele verschiedene Formen von Schafstörungen, und sicher stecken nicht immer die Selbstheilungskräfte dahinter. Aber es gibt eine Form, bei denen es um Selbstheilung geht. Diese möchte ich in diesem Beitrag näher beschreiben.

Verdrängung ist allgegenwärtig

Von Natur aus haben wir keine Probleme mit dem Schlafen. Doch es kann Phasen geben, in denen wir in der Nacht plötzlich aufwachen und nicht mehr einschlafen können. Dieses Erwachen kann von einer inneren Unruhe oder sogar Schmerzen begleitet sein. Manchmal ist diese Unruhe in den Beinen spürbar, oder sie gleicht einem inneren Druck, oder es sind einfach Gedanken, die stark um ein bestimmtes Thema kreisen. Diese Form der Schlafstörung kann immer mal wieder auftreten, mit Zeiten dazwischen, in denen die Situation sich wieder normalisiert. Falls es bei Ihnen so ist, wie beschrieben, sollten Sie genau darauf achten, was Sie körperlich spüren. Verdrängte Gefühle können sich wie eine innere Unruhe anfühlen. Verdrängung ist ein häufiges und allgegenwärtiges Thema. Sie wird meist initiiert durch Glaubensstrukturen, die sich im Geist befinden, kann aber auch vom Ego ausgehen. In letzterem Fall bedient sich das Ego einer geistigen Glaubensstruktur, aber der primäre Impuls entsteht im Ego. Es ist jedoch schwer, Geist und Ego auseinander zu halten. Dieser Problematik widme ich mich deshalb ab dieser Ausgabe von »Heilen heute« in einer neuen Reihe, in der es um den Unterschied von Geist und Ego geht. Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Man hatte früher eine Glaubensstruktur, die beinhaltete, dass Wut schlecht sei. Im weiteren Verlauf übte man mit den Gefühlen und erschuf sich im Geist eine neue Glaubensstruktur, die besagt, dass Wut nicht schlecht sei, sondern die innere Kraft repräsentiert. So möchte man vom Geist aus die eigene Wut auch zulassen. Es kann aber trotzdem passieren, dass das Ego in bestimmten Situationen nicht wütend sein will, weil es ein ganz bestimmtes Bild von sich hat. Und so gibt das Ego dann, trotz all der Arbeit mit den Gefühlen und den Glaubensstrukturen, den Impuls, die Wut zu verdrängen. Das Ego repräsentiert das »Einzigartige«, das ganz individuelle Selbst, der Geist den unendlichen Möglichkeitsraum. Wenn man mit den eigenen Gefühlen arbeitet,kann es am Anfang als schwer empfunden werden, eine Glaubensstruktur zu ändern. Zum Thema Wut wird mir öfters verzweifelt die Frage gestellt: «Wie kann ich das denn ändern? Wie kann ich glauben, dass Wut etwas Gutes ist, wenn ich immer nur erzählt bekam und erfahren habe, dass sie schlecht ist?«. Der erste Schritt geht über das tatsächliche Empfinden der Wut....

Weiterlesen im »Heilen heute« 3/13

 

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